iku Görlitz

In Görlitz widmet sich das iku dem „Alten Schlachthof“. Mit einer Quartiersentwicklung „von unten“ soll aus dem Areal, das von unterschiedlichsten leerstehenden Gebäuden, Straßen und Plätze gekennzeichnet ist und in den vergangenen Jahren für Jugendfestivals genutzt wurde, ein Ort zum Wohnen und Arbeiten entwickelt werden.

Neben ökologischen Prämissen wird das Quartier als Raum entwickelt, der an die Dynamik, die das moderne Leben in allen Bereichen erfasst hat, anpassungsfähig ist. Das kommt vor allem den Bedürfnissen jüngerer Menschen, die sich der Unstetheit ihres Lebensweges bewusst sind, entgegen. Doch auch Ältere finden hier an ihre Bedürfnisse anpassbare Lebensumstände.

Eindrücke vom Ausgangszustand im Sommer 2015:

Im September 2015 haben sich unter intensiver Beteiligung Arbeitsgruppen aus Bürgerinnen und Bürgern (darunter Anwohner, Unternehmer, Studenten, Verwaltungsmitarbeiter, Künstler u.a.m.) – gebildet und die Aufräumarbeiten begonnen, erste Gebäude sind für Investoren nutzbar. Um das Umfeld für Investoren – sprich Unternehmen, Wohninteressenten mit ausgeprägtem Quartierssinn oder Selbständige, die Wohnen und Arbeiten verbinden möchten – attraktiv zu machen, sind Zwischennutzungen vorgesehen, die wie das Gesamtkonzept von den bürgerschaftlichen Arbeitsgruppen geplant und teils auch umgesetzt werden.

Die Arbeitsgruppen

  • Recht und Finanzen
    Die wirtschaftliche Plausibilität und die Finanzierbarkeit der Quartiersentwicklung sowie die rechtlichen Aspekte.
  • Planen und Bauen
    Bauprojekte, deren zeitliche und umsetzungstechnische Koordinierung sowie baurechtliche Belange.
  • Denkmal
    Die denkmalpflegerischen Aspekte des alten Schlachthofs beachten.
  • Energie und Wasser
    Ökologische und kostengünstige Medienversorgung sowie Wasserflächen zu Erholungszwecken.
  • Bürgerhaus und Gesundheitshaus
    Integration bürgernaher Dienstleistungen aus inhaltlicher und räumlicher Sicht.
  • Landwirtschaft
    Nutzpflanzenanbau/landwirtschaftliche Erzeugung und Nutzung des ökologischen Potenzials.
  • Kunst und Kultur
    Künstlerische Aufwertung des Areals, Kreativwirtschaft und Events.
  • Handwerk, Handel und Dienstleistungen
    Fokus aktuell auf Textil und Kunsthandwerk.
  • Tauschbörse
    Austausch von Sachen und Leistungen, auch auf Zeit.
  • Öffentlichkeitsarbeit
    Das Projekt und seine Alleinstellungsmerkmale bekannt machen.

Eine weitere, übergreifende Arbeitsgruppe widmet sich dem Thema Menschenrechte und Menschenwürde. Damit soll dem Grundanliegen, zu einer lebenswerteren Stadt beizutragen, Rechnung getragen werden.

Aus der Arbeit der Arbeitsgruppen:

Wer sich informieren will oder sich für die Arbeitsgruppen interessiert, sollte den Kontakt zum iku Görlitz aufnehmen.

Oberbürgermeister Deinege zu Besuch

Am 2. Dezember 2015 kam der Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung ins iku Büro auf der Leipziger Straße 23, um sich über die Pläne für den früheren Schlachthof und den aktuellen Stand zu informieren.

Dabei erwies sich der Oberbürgermeister als profunder Kenner der Belange rund um den früheren Schlachthof. Das iku lobte die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Görlitzer Stadtverwaltung, die in regelmäßigen Gesprächen vertrauensvoll fortgesetzt werden soll.

Ansprechpartner:
Thomas Müller, Büroleiter
Telefon 0157 80257854
E-Mail ed.gu1441717820-uki@1441717820ofni1441717820

Nutzungsinteressierte und Investoren finden dienstags von 13 bis 18 Uhr im Büro Leipziger Straße 23, 02826 Görlitz, auch ohne Terminvereinbarung einen Ansprechpartner.

Presseveröffentlichungen: